Walnuß

Rinde des Walnußbaumes
Walnußholz
Walnußblatt
Walnußblüte
Walnuß

Der Walnußbaum ist nicht nur wegen seines wunderbaren Holzes berühmt, auch die Früchte, die Walnüsse, sind eine Köstlichkeit, die einen das Bangen vor dem nahenden Winter vergessen läßt.
Das Holz ist von einer milden Härte, wegen der es für Griffe und Schäfte hervorragend geeignet ist. Während sich glatt gewachsenes Holz mit Vergnügen bearbeiten läßt, kann einen wirbelig gewachsenes Walnußholz bald zur Verzweiflung bringen. Aber gerade das sieht besonders schön und interessant aus.
Maserknollen des Nußbaumes werden aus diesem Grunde gern zu kostbarem Furnier verarbeitet.
Der Farbton schwankt äußerst stark ja nach Herkunft der Holzes.
Während heimisches Walnußholz hellbraun, beinahe beige sein kann, hat der französiche Nußbaum eine intensivere Färbung. Holz aus südlichen Ländern weist wieder eine andere Tönung auf.
Der Früchte wegen wird der Baum gerade in Frankreich sehr gern angebaut. Es gibt zahlreiche Sorten, die an die unterschiedlichen Klimaverhältnisse angepaßt sind.



Biologische Daten

Blütenstand
einhäusig mit eingeschlechtlichen Blüten
Blütezeit
Mai
Früchte reifen
September, Oktober
Größe
bis 25 m
Durchmesser
bis 100 cm
Mannbarkeitsalter
ca. 20 Jahre
Erreicht ein Alter
bis zu 100 Jahren

Weitere Namen

Juglans regia L.
wissenschaftlich
Common Walnut
Großbritannien
Noyer Comomun, Acajou de l'Europe
Frankreich
Walnoot
Niederlande
Walnuß
Trivialnamen
Wallnätboom, Wallnuotboom
Niederdeutschland
Welschnuß
welsch (niederd.) = aus Frankreich
Nuteboom, Frucht Nut
Saterland
Valnödden
Im nordischen Raum

Technische Angaben

Kernholz
Dichte (15% Holzfeuchte): 0,70 g/cm³


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  • 2009-02-06