Atlas-Zeder

Holz der Atlaszeder
Rinde der Atlaszeder
Nadeln der Atlaszeder
Ihre Heimat hat die Atlaszeder in Algerien und Marokko. Auch in Spanien wird sie im Forstbetrieb angebaut.
Sie gilt als frosthart und ist darum bei uns recht häufig als Parkbaum zu finden.

Das Holz ist nicht eben hart, aber ziemlich dicht. Es bildet eine feine Oberfläche.
Im Kern ist es von einer zarten aber doch deutlich braunen Farbe. Das Splintholz ist von gelblicher, leicht ins Rosa tendierender Farbe.
Das im Jahreslauf zu Wachstumszeiten und zur Ruhephase gebildete Holz ist farblich deutlich und sehr scharf getrennt. Die Zeder legt schon sehr früh im Jahr los, sie sollte spätestens im Januar gefällt werden.
Das Holz der Atlaszeder läßt sich relativ schwer spalten, es wächst nicht geradfaserig; im Gegenteil, Äste wachsen regelrecht knotig ein.
Das Holz ist im Kernbereich harzhaltig: ein wunderbarer aromatischer Duft begleitet das Arbeiten mit dem Holz. Es nimmt nicht Wunder, daß die Ägypter der Vorzeit kostbare Arbeiten, insbesondere Särge aus dem Holz der Libanon-Zeder fertigten, einer (botanischen) Schwester.
Die "echten" Zedern umfassen drei Arten:
  • Atlaszeder
  • Himalayazeder
  • Libanonzeder.
Dabei führen sie Ihre jeweilige Heimat bereits im Namen mit sich.
Daneben werden mit der Bezeichnung 'Zeder' etliche Baumarten irreführenderweise in Verbindung gebracht.
Eine gesonderte Tabelle listet einige dieser "unechten" Zedern auf.

Weitere Namen

Cedrus atlanica Manetti
wissenschaftlich
Zeder
Trivialname
[Atlas] Cedar
Großbritannien
Cèdre de l` Atlas
Frankreich

Technische Angaben

Kernholz
Dichte (15% Holzfeuchte): 0,65 g/cm³




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  • 2009-02-06